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Elterninformation

Standortbezogenes Förderkonzept der VS Sonntagberg Rosenau 2017/18

 

Die Lehrerinnen der Volksschule Sonntagberg Rosenau sind bemüht, jedem Kind die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen.

 

1) Individualisierung bedeutet für uns:

  • das Kind als Individuum ernst nehmen
  • eigenes Arbeitstempo zulassen und an der individuellen Steigerung arbeiten
  • Rücksichtnahme auf unterschiedliche Vorkenntnisse
  • Differenzierte Lernangebote und individuelle Zugänge bereiten
  • Schaffen eines förderlichen Lernklimas
  • Ermöglichen von Erfolgserlebnissen

 

2) Wir erreichen Individualisierung durch:

  • Verschiedene Unterrichtsformen, Projektunterricht, Teamteaching
  • Freie Lernphasen, differenziertes Arbeiten an Stationen und mit Tagesplänen
  • verschiedene Erarbeitungsmethoden – Arbeit in kleinen Gruppen, in Partnerarbeit, mit Selbstkontrolle
  • mengendifferenzierter Lernstoff, zusätzliche Angebote bzw. Stoffreduktion
  • Angebot von individuellen Hausübungen
  • Schulstufenübergreifende Projekte: Lernbüro, Lesepatenschaften, Lesekino, Schulversammlung

 

In der Grundstufe 1 gibt es alternative Leistungsbeurteilungen – Lernzielkatalog – Besprechung mit den Eltern und Rückmeldung an die Kinder

 

3) Die Förderung von lernschwachen Kindern erfolgt:

Lernschwache Kinder erhalten im FÖU das, was sie notwendig brauchen: wir stärken zuerst ihr elbstvertrauen, indem wir nicht sofort auf Fehlersuche gehen, sondern die Schatzsuche vorantreiben und langsam aufbauen. Dabei spielt die Rücksprache mit der Lehrerin immer eine große Rolle, und auch der Kontakt mit den Eltern muss exakt gepflegt werden.

Elterngespräche können Vieles klären und das Lernverhalten des Kindes fördern.

Die eigene Klasse wird im FÖU zumeist nicht von der Klassenlehrerin unterrichtet. Eine andere Kollegin übernimmt die Arbeit und bespricht sich wöchentlich mit der Klassenlehrerin. So ist eine gute Koordination möglich.

Kinder mit Schwierigkeiten beim Sprechen werden 1x pro Woche von einer Sprachheillehrerin gefördert.

Kinder mit Rechenschwäche werden, nach Analyse ihrer Lerndefizite und Erstellung eines individuellen Förderplanes, der auch mit den Eltern besprochen wird, von Frau VD Schnetzinger gefördert.

Kinder mit Teilleistungsschwächen werden von Frau VOL Claudia Popp betreut. Auch hier sind Elterngespräche ein wichtiger Teil.

Verhaltensauffällige Kinder werden bei Bedarf von unserem Beratungslehrer HL Stockinger Johannes betreut.

 

4) Zur Förderung besonderer Interessen und Begabungen bieten wir

  • Unverbindliche Übungen IBF- Interessens- und Begabtenförderung
  • Integrative Förderung durch Zusatzangebote für besonders leistungsstarke Kinder
  • Selbstständige Weiterarbeit in schnellerem Tempo
  • Möglichkeiten von Recherchearbeiten mit dem Computer
  • Aktiv- entdeckendes Lernen
  • Native Speaker Mrs. Gall kommt monatlich zu den Kindern.

 

5) Förderung von Kindern mit nicht deutscher Muttersprache:

Die Sprachförderung von Kindern mit einer anderen Erstsprache als Deutsch erfolgt in unserer Schule nach verschiedensten zusätzlichen Fördermaßnahmen:

  • Allgemeine Förderung: Der tägliche Regelunterricht wird von den Klassenlehrerinnen so gestaltet, dass die Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache bestmöglich unterstützt werden.
  • DaZ- Unterricht: Die Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache erhalten Sprachförderstunden, die integrativ im Klassenverband aber auch in Form von Einzel- oder Gruppenunterricht durchgeführt werden.
  • Muttersprachlicher Unterricht: Für ungarisch sprechende Kinder kommt eine Ungarischlehrerin 1 UE pro Woche zu uns an die Schule.

 

6) Förderung und Steigerung der Lesekompetenz wird erreicht durch:

  • Regelmäßige Nutzung der Schulbibliothek
  • Freies Lesen der Kinder, damit das Kind für sich selbst wählen kann – es liest das, was es interessiert.
  • Bewusste Leseförderung in allen Gegenständen
  • Leseprojekte, Buchausstellungen, Lesefeste, Lesenächte, Lesekino
  • Lesepatenschaften
  • Einsatz von Salzburger Lesescreening
  • Buchpräsentationen
  • Logisches Denken trainieren

 

7) Gesundheitsfördernde Maßnahmen in Bewegung und Sport und gesunder Ernährung:

  • Wir sind eine „Gesunde Schule“- der NÖ Gkk – heuer mit Schwerpunkt: bewegungsfreundliche Schulhausumgebung
  • Teilnahme am Askö- Projekt Hopsi Hopper- Kinder gesund bewegen
  • Das Kurzturnen während des Unterrichts fördert die Konzentration und das Lernverhalten.
  • Die Einbeziehung des Ganges und des Erlebnisgartens rund um die Schule erweitert unsere Klassenräume und fördert eine freudige Arbeitshaltung der Kinder.
  • Lernen und Arbeiten muss nicht immer nur bei Tisch erfolgen, die Kinder ändern ihre Sitzpositionen – sie arbeiten am Boden, am Platz oder am Stehpult.
  • Wöchentliche gesunde Jause durch Frau Forstner
  • Projekte über Gesunde Ernährung
  • Eislauftage
  • Beinahe täglich: bewegte Pause im Schulgarten
  • Zahnprojekt: Appollonia
  • Teilnahme an Veranstaltungen der Gemeinde: Marktlauf

 

8) Musisch-kreative Kompetenzen werden erreicht durch:

  • Musikschulkooperationsstunden von Musikschullehrerin Lucia Scherzenlehner vierzehntägig für die 2. 3. und 4. Schulstufe: die Kinder lernen das Spielen auf Orff- Instrumenten, sie erhalten eine sehr gute rhythmische Schulung. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Klassenlehrerinnen vertiefen und erweitern die Kinder ihr Können.
  • Feste und Feiern unterbrechen unser Schuljahr auf angenehme Weise – Weihnachtsfeier, Abschlussfeier der 4. Klasse- Dem Darstellenden Spiel kommt große Bedeutung zu.
  • Musikschulunterricht am Nachmittag im Schulhaus

 

9) Soziale Kompetenzen werden gefördert durch:

Es ist uns ein ganz besonderes Anliegen den Kindern menschliche Werte und soziale Kompetenzen als Rüstzeug für ihr weiteres Leben mitzugeben.

  • Die Stärkung der Persönlichkeit, des Selbstwertgefühles
  • Die Entwicklung des Miteinander- und Voneinanderlernens
  • Das gegenseitige Helfen - Gute SchülerInnen helfen schwächeren SchülernInnen
  • Verantwortung übernehmen
  • Wertschätzung zeigen
  • Aufbau eines WIR-Gefühles: Wir alle sind verschieden, aber in unserer Schule halten wir zusammen!
  • Förderung der Gemeinschaft durch klassenübergreifende Projekte – monatliche Schulversammlung – Lernbüro
  • Miteinbeziehung der Eltern / Schulpartnerschaft
  • Vermitteln von Teamarbeit, sozialem Lernen und Kommunikationsfähigkeit
  • Anwenden der Neuen Autorität von Haim Omer
  • Projekte zur Gewaltprävention

 

10) Die Nahtstellenproblematik wird gelöst durch:

  • Tag der offenen Klassentür für SchulanfängerInnen im Oktober
  • Projekte mit dem Kindergarten- Maibaumtanz im Kindergarten, Vorspielen eines kleinen Theaterspiels der Volksschulkinder im Kindergarten
  • Projekte mit Vereinen der Gemeinde – Müll sammeln, Marktlauf,
  • Kooperation mit der NMS- gemeinsame Adventkranzweihe, Lesepatenschaften,
  • Schnuppertag im Juni

 

11) Nachhaltigkeit wollen wir erreichen durch:

  • Die Nachhaltigkeit ist uns ein großes Anliegen – daher unterrichten wir nach dem Motto „Weniger ist oft mehr“. Wir entrümpeln Lehrbücher, wir sehen die Inhalte als Angebot für die Lehrperson, die daraus Wichtiges wählt. Das seitenweise „Durchnehmen des Stoffes“ ist daher nicht immer zielführend.

 

 

 

 

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